Am 08. Juli 2025 war die Justizvollzugsanstalt (JVA) Heimsheim zu Gast an der Realschule Weil der Stadt – ein besonderer Tag im Rahmen unserer Kooperation mit der Einrichtung. Ziel des Besuchs war es, den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen einen realitätsnahen Einblick in das Thema Strafvollzug und dessen gesellschaftliche Bedeutung zu geben.
In drei spannenden und altersgerecht aufbereiteten Stationen erfuhren die Jugendlichen mehr über das Leben hinter Gittern, die verschiedenen Wege durch den Strafvollzug sowie über Präventionsaspekte.
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Gruppe 1: „Von der Außenwache in den Haftraum – Strafvollzug“Die Schülerinnen und Schüler begleiteten symbolisch den Weg eines Gefangenen vom ersten Kontakt an der Außenwache bis in den Haftraum. Dabei wurden sowohl der Ablauf als auch die damit verbundenen Konsequenzen und Einschränkungen anschaulich dargestellt.
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Gruppe 2: „Werkdienst – Vom Haftraum in die Arbeit“Diese Station widmete sich dem Alltag in der JVA: Arbeit in der Anstalt, Tagesstruktur sowie Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Wiedereingliederung nach der Haft. Die Jugendlichen erhielten dabei auch Einblicke in reale Arbeitsangebote innerhalb der JVA.
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Gruppe 3: „Virtuelle Realität – U-Haft / Arrest / Jugendvollzug“Besonders eindrucksvoll war die Station mit der VR-Brille. In einer virtuellen Simulation konnten die Schülerinnen und Schüler in eine realitätsnahe Darstellung des Jugendvollzugs eintauchen. Ergänzt wurde dies durch eine informative Einführung in die Unterschiede zwischen Untersuchungshaft, Jugendarrest und Jugendvollzug.
Der Tag war für alle Beteiligten äußerst lehrreich und hinterließ bleibende Eindrücke. Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der JVA Heimsheim für ihr Engagement und die wertvolle pädagogische Arbeit. Die Veranstaltung war ein wichtiger Beitrag zur Werteerziehung und zur Stärkung sozialer Verantwortung.