Wie wollen wir zusammenleben? Was sind unsere Grundwerte? Und welche Rechte haben wir eigentlich? Mit diesen Fragen setzten sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassenstufen rund um den Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November auseinander. Eingebettet waren die verschiedenen Aktionen in das Projekt „Weil der Stadt macht sich stark für Kinderrechte“, das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ verankert ist. Konkret fanden an unserer Schule folgende Aktionen statt:
Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse beschäftigten sich mit demokratischen Werten und Entscheidungsformen im Demokratielernspiel QUARARO. Schnell wurde ihnen klar, dass eine demokratische Entscheidung mehr sein kann als „die Mehrheit entscheidet“. Welche weiteren, möglicherweise demokratischeren Wege der Entscheidungsfindung es gibt, wurden in exemplarischen Alltagssituationen getestet und ausprobiert. Nach einer Spielrunde stand fest: Das wollen wir auf jeden Fall noch einmal machen.
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6, 7 und 8 haben im Rahmen des Religionsunterrichts die Entstehung und Umsetzung der Kinderrechte untersucht. Anschaulich wurde die Verletzung der Kinderrechte weltweit durch die Aktion „Schule statt Fabrik“, dem diesjährigen Motto der Sternsingeraktion des Kindermissionswerks, dargestellt.
Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse hatten zudem die Möglichkeit, die Wanderausstellung „Kinderrechte“ in Meklingen zu besuchen. An zehn interaktiven Stationen konnten sich die Jugendlichen mit Hilfe von Texttafeln, Erklärfilmen und vielen Mitmachaktionen mit den wichtigsten Kinderrechten auseinandersetzen und erfahren, wie sie diese in ihrem Alltag erleben können. Das Projekt „Weil der Stadt macht sich stark für Kinderrechte“ hat ein wichtiges Thema in den Schulalltag integriert und war eine große Unterstützung bei der Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler hin zu einer demokratischen Zukunft in unserer Schule, unserer Stadt, unserem Land und weltweit.