Dank vieler freiwilliger Eltern, die den Fahrdienst übernahmen, konnte die Natur-AG am Dienstag, den 11. November im Merklinger Wald 50 kleine Hainbuchen pflanzen.
Mit Förster Späth trafen wir uns am Waldparkplatz, wo die Verhaltensregeln besprochen wurden, dann machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu der Stelle, an der die kleinen Bäumchen gepflanzt werden sollten. Herr Späth und sein Kollege erklärten uns genau, was zu tun ist damit die Bäumchen optimal gepflanzt werden und gut wachsen können.
Mit Feuereifer wurden mit Spaten und Rundspaten Löcher gegraben, einige Löcher wurden aber auch mit einem riesigen Akkubohrer für uns vorbereitet. Die kleinen Bäumchen wurden von den Schülerinnen und Schülern vorsichtig ins Loch gehalten und die Wurzeln mit krümeliger Erde bedeckt. Ganz obendrauf kam noch eine Schicht Moos oder Blätter, um die Wurzeln vor Austrocknung zu schützen.
Zum Schluss wurde noch ein Pflock mit einer sogenannten Wuchshülle in die Erde geschlagen, die die jungen Pflänzchen gegen Abfressen und Verfegen schützt. Verfegen bedeutet, dass Rehböcke ihre jungen Geweihe an kleinen Bäumen und Sträuchern reiben, um den Bast vom Geweih loszuwerden.
Die Zeit verging wie im Flug und wir haben ausgemacht, dass wir nächstes Schuljahr wieder zum Helfen kommen.